Einen erlebnisreichen Urlaub mit Besichtigungen und einer Bootsfahrt unternahmen 41 Mitglieder des Sozialverbands.

Die Eifel ist eine schöne Landschaft und wird im Oktober durch die Herbstfärbung der Bäume verzaubert. Das war die Meinung der überwiegend älteren Teilnehmer. Die Reiseleiter Inge Möller, Bärbel und Jochen Tschammer vom Vorstand des Sozialverbands hatten für die sechstägige Fahrt inmitten der Nordeifeler Seenplatte im Rurtal das Hotel „Seemöwe“ im Ort Einruhr ausgewählt.

Es liegt, umgeben von Mischwäldern und wurde vor einem halben Jahrhundert zum „Dorf am See“. Seinerzeit ist der Fluss Rur zum Obersee der Rurtalsperre aufgestaut worden. Vom Standquartier führte die erste Ausfahrt nach Monschau, der mittelalterlichen Stadt mit verwinkelten, engen Straßen und Gassen im Tal der Rur.

In der Kaiserstadt Aachen wurde die Altstadt, der Dom und die Elisabethquelle besichtigt, in Bad Münstereifel die inmitten einer gewaltigen Mauer liegende Altstadt. Euskirchen und das Eifeler Bergland mit Schlössern und Burgen standen weiter auf dem Programm. Höhepunkt und Abschluss der Reise war eine Fahrt mit dem Elektroboot auf dem Obersee, einem Trinkwasserreservoir. Sie führte durch Fjorde bis zur von 1900 bis 1905 erbauten Urft-Talsperre, der seinerzeit größten Staumauer des Kontinents.

Die einhellige Meinung der Reisegruppe: Es war eine gelungene Ausfahrt. Die nächste Tagestour des Sozialverbands führt am Sonnabend, 25. Oktober, nach Lunden. „Die Busfahrt war rasch ausgebucht“, so Jochen Tschammer. „Ein Beweis für die Beliebtheit unserer Aktionen.“ (gm)

Zeitungsbericht im Pinneberger Tageblatt vom 23.10.2008