Der Ortsverband Halstenbek-Rellingen des SoVD reiste in der Eifel

Am 01.10.2014 fuhr der Ortsverband des SoVD Halstenbek-Rellingen für 6 Tage nach Einruhr in die Eifel. Die Unterbringung erfolgte im Hotel „Seemöve“, direkt am Obersee gelegen.

Eine Tagesfahrt führte nach Monschau. Dieser kleine malerische Ort an der Grenze zu Belgien ist das meistbesuchte Tourismusziel in der Eifel. Da durften wir natürlich nicht fehlen. Es war ausreichend Zeit für einen Stadtbummel vorhanden. Im Ort wurde auch noch eine historische Senfmühle mit Besichtigung und Verkostung aufgesucht.

Die nächsten beiden Tage wurden wir von einem ortskundigen Reiseleiter begleitet. Es ging nach Belgien in das hohe Venn, zum bedeutenden US-Soldatenfriedhof  bei dem Ort Henri-Chapelle. Diese Gedenkstätte hat eine Größe von ca. 23 ha und wurde im September 1944 von der 1. US-Infanteriedivision der US-Armee als Kriegsgräber- friedhof errichtet. Eine bemerkenswerte Einrichtung, die bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Als Kontrastprogramm wurde anschließend die Chocolaterie Jaques in Eupen besichtigt. Natürlich gab es eine Verkostung der hergestellten Köstlichkeiten und dann wurde reichlich eingekauft.

Am Sonnabend wurde Bad Münstereifel aufgesucht. Der kleine malerische Ort mit mit seinen alten Fachwerkhäusern ist praktisch ein ganzes Outlet-Center mit jeder Menge Einkaufsmöglichkeiten. Für die Frauen ein besonderes Erlebnis.

Im Anschluss ging es, vorbei am größten Radioteleskop (100 m Durchmesser), nach Maischoss an der Ahr. In dem Ahrstädtchen wurde eine Weinmanufaktur besucht. Es erfolgte eine geführte Besichtigung mit anschließender Weinprobe.

Ein Ausflug in die Geschichte des Braunkohlebergbaus erfolgte am Tag vor der Abreise. Es wurde der Tagebau Hambach mit seinen riesigen Baggern von einer Aussichtsplattform besichtigt. Das Abbaufeld ist ca. 84 qkm groß und rund 370 m tief. Es lagern hier noch ca. 2,5 Milliarden Tonnen Braunkohle. So eine große Baustelle hatte wohl keiner der Teilnehmer vorher gesehen. Im Anschluss fuhren wir zum Schloss Paffendorf. Hier wurde noch einmal ausführlich der Tagebau bildlich dargestellt und auch die schon erfolgten und zukünftigen Renaturierungsarbeiten wurden gezeigt.

Es war eine interessante Reise mit sehr vielen neuen Eindrücken, leider ein paar Tage zu kurz.

Der Reisebericht wurde von Wolfgang Günther, Revisor im Ortsverband, erstellt