Urlaubsreise mit Sunshine Tours vom 22.05.- 28.05.2010

- Reise in ein verlorenes Land -

Halstenbek: Masuren zieht die Besucher an wie ein Magnet.

Auch der Sozialverband Halstenbek-Rellingen unternahm eine siebentägige Busreise in den Nordosten Polens. Gut vorbereitet und begleitet von den Vorsitzenden Jochen und Bärbel Tschammer fuhren 25 Teilnehmer mit einem Zwischenstopp im ehemaligen Stolp nach Sensburg. Von dem direkt am See gelegenen Hotelneubau wurden, begleitet von einer sachkundigen örtlichen Reiseführerin, Fahrten durch die mit der Holsteinischen Schweiz vergleichbaren Landschaft mit unendlichen Wäldern und mehr als 3000 zum Teil noch unberührten Seen unternommen.

Siegfried Lenz, in Lyck in Masuren geboren, schreibt in seinem Romanwerk von einem „verlorenen Land“.

In der Wallfahrtskirche Heilige Linde mit der barocken Doppelturmfassade erlebten die Gäste ein eindrucksvolles Orgelkonzert. Hierzu passte der nächste Programmpunkt gar nicht: Die Besichtigung der berüchtigten Wolfsschanze. Ein Wald voller mächtiger Betontrümmer war von 1941 bis 1944  die Kommandozentrale des Terrorregimes der Nazis. Heute ist die Bunkeranlage fest in der Hand der Stechmücken, denn die Betonklötze wurden in einem moorigen, von Seen umgebenen Gebiet errichtet.

Das nächste Ziel war eine Fahrt mit einem Ausflugsboot auf dem Spierdingsee und dem mit einer Schleuse verbundenen Niedersee.

Zum Programm gehörten auch eine Kahnfahrt auf dem Krutynia, eine Visite im Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert in Kleinort und ein Rundgang durch den idyllischen Ort Nicolaiken.

Die Rückreise führte über Gnesen, der ersten polnischen Hauptstadt. Beeindruckt von der Landschaft und den Erlebnissen kehrte die Gruppe über Berlin und das Autobahnnetz nach Halstenbek zurück. gm


Pause nach der Schifffahrt auf der masurischen Seeplatte.
Im Bildhintergrund der idyllische Niedersee.  GM
Der Bericht wurde von Günther Meier aus Schenefeld erstellt